Anreise Herbst 2018, mal anders

Donnerstag, 11.10.2018

Endlich - wir sind on the road again.

Es ist irgendwie Hochsommer und wir haben in den letzten Tagen unseren Garten winterfest gemacht .....

Um 7.30 Uhr geht es los - wie so oft, erst einmal zum Familienbesuch Richtung Frankfurt.

 

Unterwegs Indian Summer entlang der Autobahn.

 

Tageskilometer: 360 km

Bilder zum Vergrößern einfach nur anklicken

 

Freitag, 12.10.2018

Nach einem ausgiebigen Frühstück ist unser erstes Tagesziel die Kaiserstadt Aachen.

 

Bei Koblenz verlässt uns (mal wieder) das Glück. Radschaden. Radnabe defekt. Unfassbar bei den neuen Reifen. Es folgt mit Unterstützung des ADAC Fahrt zu einer Fiat Professional - Werkstatt. Dort hat man sich alle Mühe gegeben, uns am Freitagnachmittag behilflich zu sein. Leider ist aber auch die Alu-Felge in Mitleidenschaft gezogen und eine neue müsste bestellt werden. Als Zwischenlösung haben wir nun erst einmal eine Stahl-Felge, so können wir zunächst unsere Fahrt fortsetzen.

 

Es ist schon spät - wir sind kaputt. Heute bleiben wir in Koblenz. Wir haben ein tolles Übernachtungs-Plätzchen direkt am Rheinufer gefunden. Wirklich schön und jede Menge Schiffe. Das entschädigt für den aufreibenden Tag.

 

 

Tageskilometer: 125 km

 

Samstag, 13.10.2018

Nach einer ruhigen Nacht ist unser heutiges Tagesziel nun endlich Aachen. Hier haben wir nun auch bei einem Reifenhändler die benötigte Alu-Felge bestellt, die allerdings voraussichtlich erst am Dienstag geliefert wirad. Bis dahin haben wir nun also genügend Zeit, uns die Stadt anzusehen.

 

Wir stehen in Aachen auf einem sogenannten Top-Stellplatz, fußläufig ca. 2,5 km zur Altstadt und somit zu den Highlights von Aachen. Der Platz liegt im Grünen, ausreichend Plätze, große Parzellen und es ist alles Erforderliche vorhanden.

 

Heute Nachmittag haben wir einen kleinen Spaziergang in den hiesigen Stadtteil Burtscheid unternommen. Die Fußgängerzone bietet durch viele kleine Geschäfte und außerordentlich viel Straßengastronomie viel Flair. Ganz klar, hier musste man ein zünftiges Kölsch genießen.

gefahrene km: 160

Stellplatzkosten pro Nacht: 17,00 € komplett mit Strom und super Wifi

 

Sonntag 14.10. und Montag, 15.10.2018

Sowohl gestern wie auch heute haben wir uns ausgiebig Aachen angesehen, eine absolut sehenswerte Stadt. Highlights sind natürlich der zum Weltkulturerbe gehörende Dom sowie das Rathaus. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl historische Gebäude, Plätze sowie das Gesamtbild der Altstadt.

 

Der Dom ist über 1.200 Jahre alt und der letzte Ruheort Karls des Großen und Krönungsort von 30 deutschen Königen. Ende des 8. Jahrhunderts wurde der Dom im Auftrag Karls des Großen erbaut.

 

Karl der Große (748-814) baute um 800 in Aachen eine monumentale Pfalz, die er nach seiner Kaiserkrönung in Rom nicht nur zu seiner Lieblingspfalz, sondern auch zu seinem Machtzentrum wählte. Auf den Fundamenten der nördlichen Begrenzung der Pfalz, der damaligen Königshalle, steht das Aachener Rathaus, in dem auch heute noch die Geschicke der Stadt bestimmt werden. Hier wird auch der berühmte Karlspreis verliehen.

 

Hier unsere Aachener Impressionen:

 

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken

 

Dienstag, 16.10.2018

Eine weitere Nacht wollten wir nicht auf dem Stellplatz bleiben. Daher haben wir uns am Montagnachmittag ein neues Plätzchen gesucht. In der Herrmann-Löns-Allee am Park haben wir eine ruhige Nacht verbracht.

 

Unser Womo hat wieder eine neue Alu-Felge. Nun kann es weiter gehen. Ziel ist heute die belgische Stadt Namur, Hauptstadt der Region Wallonien. Namur liegt an der Einmündung der Sambre in die Maas (franz. Name: Meuse), etwa 65 Kilometer südöstlich der belgischen Hauptstadt Brüssel.

Unser Fokus lag auf der Festungsanlage, die mit 80 ha eine der größten Anlagen in Europa ist. Grandios vor allen Dingen auch der tolle Blick von oben.

 

Der Bau der Zitadelle von Namur begann bereits im 5. Jahrhundert. Im Lauf der darauffolgenden Jahrhundert wurde sie immer weiter ausgebaut und wuchs nach und nach zu eine der größten Festungen Europas heran. Den damaligen Großmächten war das mächtige Bollwerk im Herzen Europas schon lange ein Dorn im Auge und viele Male wurde versucht, die Zitadelle von Namur zu erstürmen und die Stadt einzunehmen. 1429 fiel Namur schließlich an die Herzöge von Burgund, danach an die spanischen Habsburger und schließlich, Ende des 17. Jahrhunderts an die Franzosen unter Sonnenkönig Ludwig XIV. Nun begann der berühmte Festungsbaumeister Vauban die Zitadelle weiter auszubauen. 1746 wurden durch eine Explosion des Pulvermagazins große Teile der historischen Burg zerstört. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg wurde sie von deutschen Truppen überrannt und hielt noch bis zum Jahr 1977 ihre militärische Bedeutung.

 

Weiteres Wahrzeichen von Namur ist die bronzene Schildkröte.

Auf der Zitadelle befindet sich eine Kopie der Schildkrötenstatue (auf der Suche nach Utopia), die von Jan Fabre angefertigt wurde und ursprünglich in der Stadt "Nieuwpoort" am Meer stand. Sie ist schon weithin sichtbar und blickt von der Zitadelle aus auf die Stadt herab.

 

Übernachtet haben wir auf einem Parkplatz oberhalb der Festung.

 

124 Tageskilometer

 

Mittwoch, 17.10.2018

Wir sind schon zeitig unterwegs. Heute wollen wir Kilometer machen. Ein Stück entlang der Maas geht es durch die herbstlich gefärbten Ardennen über Reims, Etampes bis in den kleinen Ort Angerville, wo wir auf einem Stadtparkplatz vor dem Sportstadion die Nacht verbrachten.

 

Kaum in Frankreich, haben wir uns erst einmal mit Baguette und Croissants eingedeckt. Das muss einfach sein.

 

Gefahrene Kilometer: 410 km

Donnerstag, 18.10.2018

Und weiter geht es über Tours zu unserem Wunschziel La Rochelle.

 

Unterwegs auf einem Rastplatz: Ein Baguett-Automat. Feine Sache. Haben wir so auch noch nicht gesehen.

 

Wir kommen am späten Nachmittag an und kämpfen uns erst einmal durch die rush hour.

Auf dem Wohnmobilstellplatz Port Neuf gibt es noch reichlich Plätze. Und das Beste:

 

Wir sind am Meer!!!

Es wird zwar schon bald dunkel, aber einmal zum Strand und zurück muss sein.

389 Tageskilometer

Wohnmobilstellplatz 12,00 €

 

Freitag, 19.10.2018

 

La Rochelle - ein langgehegtes Wunschziel.

Die Stadt wurde im 10. Jahrhundert gegründet. Unter Mitwirkung der Templer wurde der Hafen zum größten am Atlantik ausgebaut.

 

Wer weiteres über die Geschichte erfahren möchte:

Und hier unsere Impressionen von La Rochelle, bei bestem Wetter und mit viel Flair erlebt:

Wir haben schöne Stunden in La Rochelle verbracht. Zum Abschluss des Tages fahren wir noch für 8,00 € (hin und rück) über die Pont (Brücke) de l’île de Ré zur vorgelagerten Insel Île de Ré. Auf dem Wohnmobilstellplatz Saint-Clément-des-Baleines übernachten wir. Auch hier machen wir noch einen schönen Spaziergang zum Strand und lassen den Tag ausklingen.

 

Kosten Wohnmobilstellplatz:  12,00 €

Tageskilometer: 68 km

                         

Samstag, 20.10.2018

Wir verlassen den Stellplatz und fahren gemütlich über die Insel, auf der zu unserem Erstaunen sehr viel Wein angebaut wird. Über die Brücke ist nun unsere grobe Richtung Royan/Bordeaux. Wir wollen heute nicht so lange fahren und noch ein bisschen das schöne Wetter genießen. Bei "Park4night" haben wir uns ein nettes Plätzchen rausgesucht: Mitten im Wald eine sehr schöne Seenlandschaft "Moulin Blanc" beim Örtchen Saint-Christoly de Blaye, einige Kilometer noch vor Bourdeaux. Ein schönes Naherholungsgebiet, ideal zum Baden, Wandern und Picknicken. Wir fühlen uns wohl, Benny kann endlich mal wieder ein Bad genießen und zum Abschluss des Tages wird gegrillt.

 

220 Tageskilometer

Sonntag, 21.10.2018

Heute soll nun endlich unser Tagesziel Spanien sein. Über Bordeaux durch kilometerweite Weinanbaugebiete fahren wir durch Bayonne und sind plötzlich in Spanien.

 

Hier geht es nun weiter:

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Kommentare: 1
  • #1

    Wiebke und Holger Riemer (Dienstag, 23 Oktober 2018 08:58)

    Hallo Ihr Lieben,
    tolle Fotos! Wir wünschen euch weiterhin eine schöne Reise.
    Zu Hause ist alles in Ordnung, ab heute zieht der Herbst so richtig ein.... genießt also weiterhin die Sonne!
    Herzliche Grüße von euren Nachbarn Wiebke und Holger :-)