Italien - Teil 2 - 

 

Übersicht: Badetage am Gardasee - Besichtigung Verona

 

Nach der eindrucksvollen Klosteranlage liegt auf unserer Strecke zunächst auch der Varese-See. Hier machen wir erst mal eine ausgiebige Mittagspause und einen kleinen Spaziergang am See.

 

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Wir fahren noch weiter bis Como, aber dann reicht es für heute. Kreisel über Kreisel und sehr viel Verkehr. Und Como selbst scheint derzeit nur aus Baustellen zu bestehen und somit staut es sich immer wieder. Leicht genervt kommen wir auf dem hiesigen Womo-Stellplatz an. Wie nicht anders zu erwarten, ist der eigentliche Platz, ausgelegt für 10 Womos, komplett voll. Davor ist aber noch reichlich Platz. Im Laufe des Abend stehen hier wenigstens 20 weitere Womos. Trotzdem war es eine relative ruhige Nacht. 

 

Stellplatz Area Sosta Camper, Via Brennero 7

Como, Ortsteil Cenobbio

wir standen kostenfrei. Hätte sonst wohl 11,00 € gekostet. 

gefahrene km 65

 

14.09.2021 - 17.09.2021

 

Wir fahren schon um 9.00 Uhr wieder von Como los. Unser heutiges Ziel ist der Gardasee. Anfangs ist es noch bewölkt, aber dann wird es zunehmend wärmer und sonniger.

 

Zunächst fahren wir Richtung Bergamo Nebenstrecke  und für die restliche Strecke bis nach Peschiera am östlichen Südufer des Gardasees wollen wir dann die Autobahn nehmen.

 

Es ist unglaublich. Kurz vorm Gardasee leuchtet plötzlich eine rote Warnlampe "Ölwechsel". Der ist aber noch lange nicht fällig.....   sicherheitshalber verlassen wir die Autobahn und fahren die restlichen wenigen Kilometer nach Peschiera, immer mit einem ängstlichen Blick zur Lampe und auf jedes Geräusch hörend.

Angekommen ist ausgerechnet der ausgesuchte Campingplatz ausgebucht und wir müssen unverrichteter Dinge weiter fahren. Auch der nächste hat keine Plätze mehr verfügbar, erhalten hier aber einen Tipp für den Campingplatz "Wien". Guter Tipp, super Platz,  wir wollen/müssen ja hier einige Zeit verweilen, also nehmen wir auch einen etwas größeren Platz, der dann nicht mehr den ACSI-Preis kostet, sondern alles in allem 32,00 €. Tja, soviel sei verraten, wir haben es nicht bereut.

 

Nachdem wir uns eingerichtet haben, fährt Peter mit dem Rad in die Stadt. Wir haben Glück, hier gibt es sogar eine Fiat-Werkstatt. Er vereinbart für nachmittags einen Termin. 

Also wieder alles einsammeln, runter vom Platz und das Fahrzeug zur Werkstatt bringen. Wir haben Glück, der Meister spricht deutsch. Der Fehler wird ausgelesen, kurzum, um es abzukürzen, wir haben wohl so etwas ähnliches wie einen "Corona-Schaden". Durch das längere Stehen (coronabedingt) kann Getriebeöl "verschmutzen". Er rät uns zu einem neuen Filter und neuem Öl. Dieses soll am nächsten Tag vorgenommen werden. Also zurück zum CP und am nächsten Tag ist dann mit der Reparatur die Welt wieder in Ordnung und wir sind ein bisschen Urlaubsgeld ärmer. 

 

Nun können wir den Campingplatz, der direkt an der Flaniermeile liegt und nach 2,5 km direkt zum wunderschönen Städtchen Peschiera führt, so richtig genießen. Der Pool auf dem Platz ist auch super und auch das Baden im Gardasee ist kein Problem. Der Platz hat einen direkten Zugang. Und was hier nicht zu sehen ist, es gibt noch einen Minimarkt und ein Restaurant direkt auf dem Platz.

 

Hier unsere Impressionen vom Platz:

 

Meine Güte, was war das in der Nacht für ein Gewitter. Die Blitze erleuchteten die Nacht taghell und es ging ein Starkregen runter, man glaubte, die Welt geht unter. Es prasselte so laut auf das Womodach, dass an Schlaf wahrlich nicht zu denken war. Aber, oh Wunder, morgens war vom Gewitter nichts mehr zu sehen. Die Sonne lachte und es sah ganz so aus, als würde es heute ein schöner Tag werden. 

 

Heute wollen wir uns den Ort Peschiera del Garda ansehen. Direkt am See führt der traumhaft schöne Spazierweg nach ca. 3 km direkt in den Ort. Peschiera mit seiner sternförmigen Festung bietet eine einzigartige Symbiose aus Festungsmauern und einer See- und Flusslandschaft, die der Stadt am Südostende des Gardasees ein einzigartiges Flair spendiert. Durch die Altstadt fließt zugleich der einzige Fluss Mincio, durch den das Wasser des Gardasee auch abfließen kann. Der Fluß fließt von hier aus weiter nach Mantua und sodann bei Governolo in den Po. Der früher wichtige Handelsfluss teilt Oberitalien noch heute in eine lombardische und eine venezianische Hälfte.

 

Das Städtchen hat einen unglaublichen Flair, eine sehr schöne Altstadt und eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten.

 

Fortsetzung folgt